Über Uns

Der Verein wurde im Zuge einer Reihe von Klimademos gegründet. Die Gründungsmitglieder selbst waren teil der Organisatoren doch merkten allmählich dass weitere Klimademos nicht zur ökologischen Transformation beitrugen, denn dazu bracht es einen gesellschaften Wandel der freiwillig erfolgen muss und sich nicht erzwingen lässt.

Was verstehen wir unter Kultur?

Was verstehen wir unter Kultur?

Kunst, Musik, Theater. All das gehört zur Kultur. Aber ebenso zur Kultur gehören Fußball, Grillabende und mit dem Auto zur Arbeit fahren. Kultur ist eben nicht nur künstlerisches, es ist auch die Art und Weise wie wir Leben.

Und wir vom Plan B e.V. meinen: Wir müssen einen Teil unserer Lebensweise ändern – Also auch einen Teil unserer Kultur.

Dabei wollen wir nicht respektlos sein, und alle Errungenschaften oder kulturellen Elemente über den Haufen werfen. Wir wollen aber den Diskurs anstoßen über eine Weiterentwicklung der jetzigen Kultur, hin zu einer Kultur – des Miteinanders, der Lebensqualität, der Solidarität, der Generationengerechtigkeit, der ressourcenschonenden Lebensweise, der Mäßigkeit.

Es gehört zu unserer Kultur viel zu arbeiten, um dann viele Produkte zu kaufen, die uns nur bedingt glücklicher machen und als wäre all das nicht genug, tragen wir mit dieser Lebensweise zum immensen Ressourcenverbrauch und zum Einheizen der Klimakrise bei.

Also – ist das wirklich die Kultur die wir uns für unsere Gesellschaft wünschen? Oder sind wir nur gefangene unserer eigenen Kultur?

Fühlen wir uns wirklich noch wohl in den Städten? In denen nahezu alle Seitenstreifen zugeparkt sind, anstatt dort Platz für Stühle und Tische der Cafe´s oder für Bäume und Beete zu lassen. Fühlen wir uns wirklich wohl dabei, dass wir scheinbar sozial isoliert sind von unseren Nachbarn, keinen Bezug haben zur Nachbarschaft und es keine Gemeinschaft gibt, in der wir aktiv werden können oder wollen?

Jeder wird wohl ein anderes Verständnis davon haben, was die beste Kultur wäre. Wir wollen hier auch definitiv keine absoluten Antworten geben. Aber wir sind von folgendem überzeugt:

Wir sollten gemeinsam eine Kultur schaffen, in der sich Menschen wieder mehr selbstorganisieren, um lokale Ressourcen-Kreislaufe, lokale Wertschöpfung, zu generieren. Das macht die Stadt widerstandfähiger gegenüber Krisen und hilft kleine nachhaltige Systeme aufzubauen, welche wiederum die Grundlage für die Klimawende von unten bilden.

Doch was braucht es damit das geschieht? Es geht im Grunde darum, welche Infrastrukturellen Maßnahmen getroffen werden müssen, damit eine ressourcenschonende Selbstorganisation stattfinden kann. Eine mögliche Lösung unserer Meinung nach: Lebendige Stadtteilzentren mit offenen Projekträumen, Werkstätten, Gärten, Tauschräumen, Lagerräumen und Gemeinschaftsküchen.

Mehr dazu findest du auf der Seite unserer Ökologischen Stadteilzentren.

Unser Plan

Wir wollen Infrastrukturen aufbauen, welche eine nachhaltige Lebensweise ermöglichen und die gleichzeitig soziale Orte sind, welche den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Gemeinschaften entstehen lassen.

Solche Orte zu finanzieren wäre eigentlich eine staatliche oder städtische Aufgabe – wir geben unser bestes die Politik davon zu überzeugen, doch bis es so weit ist sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Wir hoffen ,dass die hier beschriebenen Ideen und Visionen Sie davon überzeugen konnten uns unterstützen zu wollen. Auch ein einmaliger Beitrag kann helfen, doch besonders sind wir auch regelmäßige Spenden angewiesen. Die meisten gemeinnützigen Organisisationen finanzieren sich auf diese Art und Weise. Jedoch möchten wir im gegensatz zu vielen anderen Organisationen etwas komplett neues erschaffen.

Wir suchen Menschen, die mit ihrer finanziellen Unterstützung dazu beitragen eine Ökologisches Stadtteilzentrum zu gründen, als neues Zentrum einer neuen nachhaltigen Kultur des 21. Jahrhunderts.

Unsere Ziele

1.000 € pro Monat
z.B. 20 Menschen je 50 Euro im Monat

Zur sicheren Finanzierung des Green Technology Projects auf der Bautzner Straße 14

5.000 € pro Monat
z.B. 500 Menschen je 10 Euro im Monat

Zur Vergrößerung des Green Technology Projects und Erweiterung um z.B. einen Tauschladen

20.000€ pro Monat
z.B. 2000 Menschen je 10 Euro im Monat

Zur Gründung des 1. Ökologischen Stadtteilzentrums

1000€ im Monat (Balken stellt keinen realen fortschritt dar)
Hilf uns eine Kulturelle Revolution der Reparaturszene in gang zu setzen!

Wenn das Ökologische Stadtteilzentrum erstmal läuft können viele Kosten auch über eigene Einnahmen oder städtische Förderung gedeckt werden. Langfristig soll es nicht auf Spenden angewiesen sein.